Welche Kosten verursacht Self-Hosting?
Von Server und Backup bis Administration und Ausfallrisiko.
Der monatliche Serverpreis ist selten die größte Unsicherheit. Entscheidend sind Datenwachstum, Backup, Arbeitszeit, Support und die Frage, wie kritisch die Anwendung für den Betrieb ist.
Zu den direkten Kosten gehören Rechenleistung, SSD-Speicher, Backups, Traffic, Domain, E-Mail-Versand und gegebenenfalls kommerzieller Support.
VPS oder Bare Metal. separater Backup-Speicher. Monitoring und Benachrichtigungen. Transaktions-E-Mail oder SMTP. Managed Dienste für Datenbanken oder Speicher.
Einrichtung, Updates, Nutzerverwaltung, Störungen und Dokumentation benötigen Zeit. Bewerte diese Zeit mit einem realistischen internen Stundensatz – auch wenn ein technisch versierter Kollege den Betrieb nebenbei übernimmt.
Erstelle ein Einstiegs-, realistisches und Last-Szenario. Plane zusätzlich einen einmaligen Einführungsaufwand und eine Reserve für Migration oder externe Hilfe ein.
Reicht ein VPS für 10 Euro? Für kleine Anwendungen möglicherweise. Ob er reicht, hängt von Anwendung, Nutzern, Speicher, Hintergrundjobs und Verfügbarkeitsanforderungen ab.
Was kostet ein Ausfall? Das ist geschäftsspezifisch. Für kritische Systeme gehören Wiederanlaufzeit, Datenverlustfenster und Ansprechpartner in die Kalkulation.